Cursor — Die KI-IDE für Power-Devs
Cursor ist ein VS-Code-Fork mit integrierten KI-Agenten — Composer, Multi-Model-Support und Codebase-Indexing.
Preise und Features: Stand 24. Februar 2026. Preise ändern sich laufend — prüfe vor Entscheidungen immer die offizielle Pricing-Seite.
Was ist Cursor?
Cursor ist ein vollständiger Fork von Visual Studio Code, der von Grund auf für KI-gestütztes Coding optimiert wurde. Statt ein Plugin auf eine bestehende IDE zu schrauben, hat das Team hinter Cursor den gesamten Editor so umgebaut, dass KI-Features tief in jeden Workflow integriert sind — vom Autocomplete über Chat bis hin zu einem vollwertigen Agenten, der mehrstufige Aufgaben autonom abarbeitet.
Das klingt erstmal wie Marketing-Speak, aber in der Praxis spürst du den Unterschied sofort: Cursor versteht deine Codebase. Nicht nur die Datei, in der du gerade arbeitest, sondern den gesamten Projektkontext. Durch Codebase-Indexing kannst du mit @-Referenzen gezielt auf Dateien, Symbole oder Dokumentation verweisen — und das Modell arbeitet mit dem vollen Kontext.
Weil Cursor auf VS Code basiert, funktionieren deine bestehenden Extensions, Keybindings und Themes. Du musst nicht bei null anfangen. Du öffnest dein Projekt und hast sofort eine KI-IDE, die sich wie dein gewohnter Editor anfühlt — nur deutlich produktiver.
Key Features
- Codebase-Indexing mit @-Referenzen — Cursor indexiert dein gesamtes Projekt und ermöglicht dir, über
@-Mentions gezielt Dateien, Funktionen oder Docs als Kontext einzubinden. Das Modell sieht nicht nur die aktuelle Datei, sondern versteht die Zusammenhänge in deinem Repo. - Composer (Agent Mode) — Der Composer ist Cursors Agent für mehrstufige Tasks. Du beschreibst, was du willst, und der Agent erstellt, editiert und refaktoriert Code über mehrere Dateien hinweg. Er kann Terminal-Befehle ausführen, Tests laufen lassen und iterativ arbeiten, bis das Ergebnis stimmt.
- Multi-Model-Support — Cursor unterstützt Claude (Sonnet, Opus), GPT-4o, Gemini und weitere Modelle. Du kannst zwischen Modellen wechseln oder für verschiedene Aufgaben unterschiedliche Modelle verwenden. Premium-Modelle verbrauchen mehr Credits, aber du hast die Wahl.
- Inline-Edits und Diff-Views — Änderungen werden als Diffs angezeigt, die du Zeile für Zeile akzeptieren oder ablehnen kannst. Das gibt dir volle Kontrolle, ohne den Flow zu unterbrechen.
- Tab-Autocomplete — Intelligente Code-Vervollständigung, die nicht nur das nächste Wort vorhersagt, sondern ganze Blöcke und Muster erkennt. Funktioniert kontextbewusst über die gesamte Codebase.
- Git-Integration — Commit-Messages generieren, Diffs reviewen und Branches managen — alles innerhalb der IDE mit KI-Unterstützung.
- Terminal-Integration — KI-gestütztes Terminal, das Befehle vorschlägt und Fehlermeldungen analysiert.
Tarife
| Plan | Preis | Inkludiert | Für wen |
|---|---|---|---|
| Free | 0 $/Monat | 50 Premium-Anfragen, 2000 Completions | Testen und kleinere Projekte |
| Pro | 20 $/Monat | 500 Fast Premium-Anfragen, unbegrenzt Slow | Tägliches professionelles Coding |
| Pro+ | 60 $/Monat | Deutlich mehr Fast-Anfragen | Intensive Nutzung, große Projekte |
| Ultra | 200 $/Monat | Maximale Anfragen, Priority | Power-User und Heavy-Agents |
| Teams | 40 $/User/Monat | Team-Features, zentrale Verwaltung | Unternehmen und Teams |
Die Free-Tier reicht zum Ausprobieren, aber wenn du ernsthaft mit Cursor arbeiten willst, kommst du am Pro-Plan nicht vorbei. Die 500 Fast-Anfragen pro Monat decken einen normalen Arbeitstag ab — wer den Composer intensiv nutzt, sollte Pro+ oder Ultra in Betracht ziehen.
Was macht Cursor stark?
Cursor hat sich als die KI-IDE für professionelle Entwickler etabliert, und das aus gutem Grund:
- Tiefes Codebase-Verständnis — Durch das Indexing arbeitet Cursor nicht im luftleeren Raum. Es kennt deine Projektstruktur, deine Typen, deine Patterns. Das reduziert Halluzinationen drastisch und sorgt für Code, der tatsächlich in dein Projekt passt.
- Der Composer ist ein echtes Werkzeug — Kein Spielzeug. Der Composer kann komplexe Refactorings über dutzende Dateien durchführen, neue Features implementieren und dabei bestehende Tests berücksichtigen. Für Vibe Coding ist das der Sweet Spot.
- Modelflexibilität — Du bist nicht an ein Modell gebunden. Claude für komplexe Architektur-Entscheidungen, GPT für schnelle Edits, Gemini für lange Kontexte — du wählst das richtige Tool für den Job.
- VS-Code-Kompatibilität — Keine Lernkurve. Deine Extensions funktionieren, deine Shortcuts funktionieren, dein Muskelgedächtnis funktioniert.
Für wen ist Cursor die richtige Wahl?
Cursor ist die richtige Wahl, wenn du ein erfahrener Entwickler bist, der KI als Produktivitäts-Multiplikator nutzen will — nicht als Ersatz für Verständnis, sondern als Beschleuniger.
- Professionelle Entwickler mit bestehenden Projekten, die KI in ihren Workflow integrieren wollen
- Full-Stack-Devs, die über mehrere Dateien und Sprachen hinweg arbeiten
- Teams, die eine einheitliche KI-gestützte Entwicklungsumgebung brauchen
- Vibe Coders, die den Composer als Agenten für komplexe, mehrstufige Tasks nutzen wollen
Wenn du hauptsächlich im Browser arbeitest oder keine lokale Entwicklungsumgebung willst, schau dir stattdessen Bolt.new oder Lovable an. Wenn du lieber im Terminal bleibst, ist Claude Code die bessere Wahl.
Wo kannst du Cursor nutzen?
- Desktop: macOS, Windows, Linux — als eigenständige Anwendung
- Modelle: Claude, GPT-4o, Gemini, und weitere über die integrierte Modellauswahl
- Extensions: Volle VS-Code-Extension-Kompatibilität
- Git: Integrierte Versionskontrolle mit KI-Unterstützung
Offizielle Links
- Website: cursor.com
- Pricing: cursor.com/pricing
- Docs: docs.cursor.com