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Anthropic enthüllt Claude Mythos und das mysteriöse Project Glasswing

Anthropic kündigt mit Claude Mythos das angeblich mächtigste KI-Modell aller Zeiten an und startet das exklusive Project Glasswing.

Anthropic, ein führendes Unternehmen im Bereich der Künstlichen Intelligenz, hat mit der Ankündigung von Claude Mythos und dem dazugehörigen Project Glasswing für Aufsehen in der Tech-Welt gesorgt. Die Entwickler bezeichnen Claude Mythos als das „mächtigste Modell, das wir jemals geschaffen haben“, was hohe Erwartungen weckt.

Claude Mythos: Ein Sprung in eine neue KI-Ära

Claude Mythos soll beeindruckende Spezifikationen aufweisen, die es in eine neue Leistungsklasse katapultieren. Gerüchten zufolge soll das Modell über unglaubliche 10 Billionen Parameter verfügen und damit das erste seiner Art in dieser Größenordnung sein. Die Kosten für das Training werden auf schätzungsweise 10 Milliarden US-Dollar beziffert.

Besonders hervorstechend sind die gemeldeten Fähigkeiten von Claude Mythos im Bereich der Softwareentwicklung und Cybersicherheit. Das Modell soll eine beeindruckende Leistung von 94 % auf dem SWE-bench Benchmark erreicht haben. Noch faszinierender sind Berichte über seine Fähigkeit, bislang unentdeckte Schwachstellen in etablierten Systemen zu finden:

  • Eine 27 Jahre alte Sicherheitslücke im OpenBSD-System, die alle Ingenieure und automatisierten Überprüfungen übersehen hatten.
  • Ein Bug in FFmpeg, der 5 Millionen Testläufe über 16 Jahre hinweg überstand.

Diese Fähigkeiten unterstreichen das immense Potenzial von Claude Mythos, aber auch die potenziellen Risiken.

Project Glasswing: Exklusiver Zugang und Bedenken

Die außergewöhnliche Leistungsfähigkeit von Claude Mythos, insbesondere im Bereich der Cybersicherheit, führt dazu, dass Anthropic offenbar zögert, das Modell öffentlich zu veröffentlichen. Aus Angst vor den „zu mächtigen Cyber-Fähigkeiten“ wurde stattdessen Project Glasswing ins Leben gerufen.

Dieses Projekt sieht vor, dass Compute Credits im Wert von 100 Millionen US-Dollar und exklusiver Zugang für eine ausgewählte Gruppe von 12 Partnern bereitgestellt werden. Zu diesen namhaften Partnern sollen Größen wie Apple, Amazon, Microsoft, Google, NVIDIA, Cisco und CrowdStrike gehören, neben einigen weiteren Unternehmen.

Die Entscheidung, ein derart leistungsstarkes Modell nicht öffentlich zugänglich zu machen, ist ungewöhnlich und unterstreicht die tiefgreifenden Bedenken hinsichtlich des verantwortungsvollen Einsatzes dieser Technologie. Es scheint, als würde Anthropic hier eine neue Herangehensweise wählen, um die möglichen Auswirkungen einer solch mächtigen KI sorgfältig zu steuern.

Weitere Informationen zu Project Glasswing finden Sie unter anthropic.com/glasswing.