Microsoft stellt 'Critique' vor: KI-gestützte Forschung mit integriertem Kritiker
Microsofts neues Tool 'Critique' verspricht revolutionäre Deep Research durch eine Kombination aus generierenden und kritischen KI-Modellen.
Microsoft hat ein vielversprechendes neues Tool namens Critique vorgestellt, das darauf abzielt, Deep Research durch den Einsatz mehrerer KI-Modelle gleichzeitig zu revolutionieren.
Deep Research auf Steroiden: Der integrierte Kritiker
Critique nutzt eine innovative Pipeline: Auf eine einzelne Anfrage hin werden gleich mehrere Modelle aktiviert. Dabei übernimmt eine erste Modellinstanz die Generierung des Inhalts, während eine zweite als kritischer Rezensent fungiert. Diese zweite Modellinstanz identifiziert und korrigiert Fehler sowie Ungenauigkeiten, noch bevor der Endnutzer die finale Antwort zu Gesicht bekommt. Welche Modelle konkret an der Beantwortung einer Anfrage beteiligt waren, wird transparent im Header angezeigt.
Laut den ersten Benchmarks auf DRACO zeigt Critique eine State-of-the-Art (SOTA) Performance. Weitere Messungen stehen jedoch noch aus, sodass die tatsächliche Überlegenheit gegenüber herkömmlichen Deep-Research-Methoden noch genauer bewertet werden muss.
Der 'Council'-Modus für alltägliche Anfragen
Besonders interessant ist auch der sogenannte Council-Modus, der für reguläre Anfragen konzipiert wurde. Hierbei wird Ihr Prompt parallel durch mehrere Modelle verarbeitet. Das Besondere daran: Sie erhalten sofort alle generierten Varianten und zusätzlich eine prägnante Zusammenfassung, die aufzeigt, wo sich die Modelle einig sind und wo ihre Meinungen divergieren.
Verfügbarkeit und Ausblick
Critique ist aktuell noch nicht für die breite Öffentlichkeit zugänglich. Interessierte können sich jedoch für den frühen Zugang bewerben. Ob das Tool Teil des regulären $20-Abonnements sein wird, ist derzeit unbekannt. Es wird angemerkt, dass ein ähnlicher Multi-Modell-Pipeline-Ansatz mit integriertem Kritiker prinzipiell auch selbst über APIs realisiert werden könnte, was unter Umständen kostengünstiger wäre.
Weitere Informationen finden Sie im Blogbeitrag: techcommunity.microsoft.com
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